Rietberg ist Masterplankommune 2016

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Daumen hoch für den Klimaschutz, die Stadt Rietberg ist Masterplankommune – 100 % Klimaschutz

Seit dem Sommer 2016 trägt die Stadt Rietberg den Titel „Masterplankommune – 100 % Klimaschutz“. Für vier Jahre, bis zum 30. Juni 2020, wird die Stadt in ihren Bemühungen zum Klimaschutz weiterhin von der Bundesregierung unterstützt und erhält eine finanzielle Förderung von mehreren 100.000 Euro für Sach- und Personalkosten.
Masterplan-Kommunen sollen Vorbild für andere Städte und Gemeinden sein und ihre Klimaschutzaktivitäten in der breiten Öffentlichkeit verankern. Durch das Vorhaben der Masterplan-Kommunen sollen alle Beteiligten miteinander vernetzt und ein gemeinsamer Lernprozess initiiert werden. Dabei fängt die Stadt Rietberg nicht bei Null an, sondert baut auf die bisherigen Klimaschutzaktivitäten auf. Hier sind vor allem das Klimaschutzkonzept aus dem Jahre 2012 und die Erstellung eines Klimaschutzteilkonzeptes aus dem Jahre 2013 zum Bereich der erneuerbaren Energien zu nennen.

Masterplan-Kommunen verpflichten sich, ihre Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2050 um 95 % gegenüber dem Jahr 1990 zu senken und ihren Verbrauch an Endenergie in diesem Zeitraum zu halbieren. Damit für die Masterplan-Kommunen diese Ziele greifbar werden, ist eine erhebliche Steigerung der Energieeffizienz in allen Bereichen notwendig. Neben dem Ausbau Erneuerbarer Energien und der Senkung des Energieverbrauchs müssen deutliche Reduktionen der Emissionen in Industrie und Landwirtschaft erreicht werden. Auch private Haushalte können einen erheblichen Beitrag zum Ziel des 100 % Klimaschutzes leisten.

Im ersten Jahr der Förderung wird ein Konzept erarbeitet.

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Förderkennzeichen: 03KP0016

Dieses wird nicht hinter den Türen der Verwaltung entstehen, sondern mit Hilfe aller Bürger. Dazu werden Workshops und Veranstaltungen durchgeführt. Die Vertreter der Stadtverwaltung freuen sich, wenn sie möglichst viele Teilnehmer begrüßen können.
Nähere Informationen finden Sie auf der Home-Seite des Klimaparks, oder auf den städtischen Internetseiten unter Rathaus, Klimaschutz und Energie.

Link zum BMUB
Link zum Projektträger Jülich

„Stark im Regen – Rietberger sorgen vor!“

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Hochwasser in Rietberg im Jahre 2007

Die Folgen des Klimawandels und die dazu benötigten Anpassungen sind ein Feld, in dem noch viel getan werden muss. Solch mögliche Folgen haben wir bei dem Hochwasser im August 2007 bereits gespürt. Die Prognosen zum Klimawandel beschreiben eine Zunahme lokaler Starkregenereignisse und damit einhergehende Hochwasser und Überschwemmungen. Die Stadt Rietberg entwickelt einen Entwicklungs- und Schutzplan um vorausschauend reagieren zu können und z.B. die Auswirkungen für die Stadtentwässerung möglichst gering zu halten. Auch dieses Projekt soll mit Hilfe von Bürgern aber auch unterschiedlichen Experten entwickelt werden. Hierzu finden Sie Informationen auf einer gesonderten Internetseite.

Auch dieses Projekt wird von der deutschen Bundesregierung im Rahmen der deutschen Anpassungsstrategie gefördert. Weitere Informationen hierzu finden Sie auf den Seiten des BMUB und dem Projektträger Jülich. Förderkennzeichen: 03DAS086

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