Monatsarchive: Dezember 2011

Weihnachtsbaum schont das Klima

München – Die Bundesbürger stellen rund 24 Millionen Weihnachtsbäume auf. Auch Klimaschützer haben an dem rund 500 Jahre alten Brauch nichts auszusetzen, denn die Klimabilanz einer echten Tanne oder Fichte aus heimischen Wäldern ist fast neutral, wie das Münchner ifo-Institut am Mittwoch mitteilte.

Bis zum Einschlag wachsen die Weihnachtsbäume im Durchschnitt neun Jahre und binden 145 Tonnen Kohlendioxid pro Hektar. Wenn der Baum nach den Feiertagen kompostiert oder verbrannt wird, wird diese Menge wieder frei, wie ifo-Energieexpertin Karen Pittel erklärte. Bei der Züchtung und dem Transport eines Baumes entstehen zudem etwa drei Kilogramm Kohlendioxid.

Damit sei der deutsche dem amerikanischen Weihnachtsbaum aber klar voraus. Denn 58 Prozent der Weihnachtsbäume in den USA sind künstlich, und da fallen 48 Kilogramm Kohlendioxid pro Baum an. Ein künstlicher Baum müsste also mindestens 16 Jahre verwendet werden, um einen natürlichen Baum bei der Klimabilanz zu schlagen. „Tatsächlich landen sie jedoch nach durchschnittlich sechs Jahren im Abfall“, so die ifo-Experten. Die USA sind Hauptimporteur künstlicher Bäume – Hauptexporteure sind China, die Niederlande und Deutschland.

(dapd)

Novemberwetter der ExtremeDie Gewinner der Dürre …

Einen solchen November gab es noch nie: Er war nicht nur sehr sonnig, sondern vor allem extrem trocken. Während einige Branchen stöhnen, war das Wetter für andere genau richtig.
In jedem Sprudelkasten steckt mehr Wasser, als im gesamten November pro Quadratmeter vom Himmel fiel: Gerade einmal drei Liter maß der Deutsche Winterdienst. Seit Messbeginn im Jahre 1881 gab es keinen derart trockenen November und wahrscheinlich auch keinen anderen vergleichbaren Monat. Auch noch in einer anderen Hinsicht war der November extrem: 95 Stunden schien die Sonne, das sind 75 Prozent mehr Sonnenschein als …

 

 

 

Der Strom kommt auf die Halde

 

Die Stromproduktion bei Solaranlagen und Windrädern schwankt je nach Wetterlage beträchtlich. Neue Speichertechnik sollen Abhilfe verschaffen. Die Suche nach der besten Lösung macht Energieversorger erfinderisch.

Düsseldorf Lässig lehnt der Mann mit Cowboyhut an dem eckigen, gelben Kasten. Mit breitem, fast unverschämten Grinsen wirbt er für eine Batterie – die ist etwa halb so groß wie ein Kühlschrank. Larry Hagman, Darsteller des fiesen Öl-Magnaten J.R. Ewing in der Fernsehserie „Dallas“, will private Haushalte dafür gewinnen, sich das Gerät in den Keller zu stellen.

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