Monatsarchive: Juli 2011

Interview zur Eröffnung des Klimaparks Rietberg

Interview mit Bürgermeister André Kuper

 

Wann ist die Idee zu solch einem Klimapark entstanden?

André Kuper: Im Sommer 2008 hatte die damalige NRW-Landesregierung einen Wettbewerb für „Klimaschutzkommunen“ ausgeschrieben. Während meines Urlaubs in Eppan in Südtirol hatte ich im Zusammenhang mit der Überlegung einer Bewerbung Rietbergs plötzlich die Vision eines solchen Klimaparkprojektes. Der Klimapark als Bestandteil unseres 40ha großen Gartenschauparks, Nachfolgegelände der NRW-LGS 2008, bietet eine einmalige Chance. Den seither rund 250.000 Besuchern pro Jahr können wir auf unterhaltsame und prägnante Weise komprimierte Informationen zum Klimawandel und erlebbare Praxisbeispiele als Chance für individuelle Möglichkeiten des Klimaschutzes geben.

 

 

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Regenerative Energieerzeugungsanlagen und eine LED-Teststrecke

Rietberg / Bielefeld (fhb). Der bundesweit einmalige ‚Klimapark Rietberg‘ wird am 9. Juli vor Ort im Gartenschauparkgelände eröffnet. Die Fachhochschule Bielefeld wird hier durch ihren Fachbereich Ingenieurwissenschaften und Mathematik (IuM) mit Exponaten und wissenschaftlichen Experimenten vertreten sein. Projektleiterin ist Prof. Dr.-Ing. Eva Schwenzfeier-Hellkamp, die sich am IuM-Fachbereich insbesondere um die Gebiete ‚Photovoltaik‘ und ‚LED-Beleuchtung‘ kümmert. Ziel des Klimaparks ist nach Angaben der Stadt Rietberg die Schaffung eines Informations- und Technologiezentrums für alle Facetten des Klimaschutzes, um so den jährlich rund 250.000 Gästen des Gartenschauparks in einer pädagogisch didaktisch ansprechenden Form die Möglichkeiten eigener Aktivitäten zum Klimaschutz und zur regenerativen Energieerzeugung nahezubringen.

 

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Sofortprogramm für persönliche Energiewende

Diskussion zur Energiewende

Die Energiewende in Deutschland ist greifbar nah. Bis alle politischen Entscheidungen getroffen sind, wird aber noch einige Zeit vergehen. Wir berichten an dieser Stelle über die wichtigsten Entwicklungen. Ihre private Energiewende kann jedoch sofort beginnen – unten finden Sie unser Sofortprogramm für Ihre persönliche Energiewende.

Zur aktuellen politischen Diskussion über die Energiewende lassen wir in den kommenden Monaten regelmäßig Energie-Experten zu Wort kommen.

 

weiterlesen unter http://www.klima-sucht-schutz.de/energiesparen/energiespartipps/energiewende.html

Klimaschutz durch Wassersparen?

Dr. Julika Weiß (Institut für ökologische Wirtschaftsforschung): „Wasser sparen im Haushalt schont nicht nur die natürliche Ressource Wasser, die in vielen Regionen der Welt knapp ist, sondern trägt auch zur Reduktion von CO2-Emissionen bei. Die CO2-Emissionen resultieren zunächst aus der fossilen Energie, die eingesetzt wird, um das Wasser zu fördern, aufzubereiten und zu transportieren. Außerdem ist auch die Reinigung des Abwassers im Klärwerk mit dem Einsatz von Energie verbunden. Somit kann bereits zum Klimaschutz beigetragen werden, wenn der Verbrauch an kaltem Wasser reduziert wird. Noch viel relevanter im Hinblick auf den Energieverbrauch ist jedoch warmes Wasser, dessen Bereitstellung allein rund 12 Prozent des Energieverbrauchs in privaten Haushalten verursacht. Erfolgt dies nicht unter Einsatz erneuerbarer Energieträger (beispielsweise in einer Solarthermieanlage), so sind damit erhebliche CO2-Emissionen verbunden. Kaltduschen verursacht also deutlich weniger CO2-Emissionen als Warmduschen.“

Grußworte zur Eröffnung


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